Heilfasten

Informationen zum Heilfasten nach Buchinger

Heilfasten nach Buchinger
Heilfasten nach Buchinger: durch Nahrungsverzicht den Körper reinigen

Nächste Fastentermine in diesem Jahr im März.

In meiner Praxis biete ich eine Begleitung während Ihres Heilfastens nach Buchinger an.

Sollten Sie zum ersten Mal Heilfasten empfehle ich Ihnen sich darüber zu informieren, welche Prozesse während des Fastens in Körper und Seele ausgelöst werden, wie sie auf das Immunsystem wirken und warum der Körper gestärkt aus dem Fasten hervorgeht.

Menschen mit chronischen Erkrankungen, die zudem medikamentös eingestellt sind, benötigen die Zusage ihres Arztes. Am Anfang des Fastens geht der Organismus in eine Unterzuckerung und Übersäuerung.

Vor dem Heilfasten sollte man sich bewusst machen, dass der Körper und auch die Seele Ruhe brauchen den Prozess des Heilfastens zu durchleben.

Die Fastentage sind etwas Besonderes!

Es bietet sich an in dieser Zeit Urlaub zu nehmen, die ersten beiden Fastentage sind ein MUSS!

Zumindest ist die Arbeit so zu organisieren, dass man frühzeitig Feierabend machen kann und der Alltag so stressfrei wie möglich bleibt.

Viele Menschen führen gerne während des Fastens ein Tagebuch. In jedem Fall sollte ein Fastenkalender geführt werden, um den Verlauf des Heilfastens zu dokumentieren.

Fastenverlauf

Entlastungstag → (meist) 5 Fastentage → 2-3 Aufbautage

Entlastungstag:

Am Entlastungstag sollte man den Darm auf das Fasten vorbereiten, in dem man nur leicht verdauliche Speisen zu sich nimmt.

Ich empfehle Ihnen ab dem Entlastungstag die Entgiftung noch zu unterstützen. Hierzu schreibe ich Ihnen gerne etwas auf.

Am morgen des 1. Fastentags, oder auch schon am Abend des Entlastungstags wird abgeführt. Die Wirkung wird schnell einsetzen, daher müssen Sie die nächsten Stunden zuhause bleiben.

Fastentage:

Es sind 5 Tage des Fastens angesetzt. Hat man danach das Gefühl länger fasten zu wollen, kann man dies Tag für Tag entscheiden.

Wer länger als 10 Tage fasten möchte sollte das mit Rücksprache seines Arztes vereinbaren.

Während der Fastentag wirde dem Körper viel Flüssigkeit zugeführt, jedoch keine feste Nahrung zu sich genommen. Man darf soviel basische Kräutertees trinken, wie man möchte, zur Unterstützung der Entgiftung.

Auf Koffein sollte man verzichten. Einige Menschen reagieren auf Koffeinentzug mit Kopfschmerzen.

Diese sollten dann schon ein paar Tage vorher die Dosis herunterfahren. Sowohl Obst- als auch Gemüsesäfte sind „verdünnt“ erlaubt. Achten Sie hier beim Einkauf auf Bio-Qualität. Auch sollten die Säfte ungesüßt sein. Morgens hilft ein halbes Glas Grapefruitsaft die Gallensäfte anzuregen, aber vorsicht: keine Medikamente mit dem Grapefruitsaft einnehmen!

Bei der Ernährung während der Fastenzeit sind die selbst gekochen Gemüsebrühen sehr wichtig. Diese sollten salzarm gekocht werden. Wer möchte, kann auch fertige, hefefreie Gemüsebrühe kaufen, jedoch ist auch hier auf Bio-Qualität zu achten. Die Brühe kann man täglich mehrfach geniessen. Vor dem Servieren mit klein gehackten Kräutern versehen und die Brühe genüsslich und in Ruhe löffeln.

Während des Fastens wird der Körper u.a. Mundgeruch und eine belegte Zunge hervorrufen. Hier kann es helfen 1 -2 Zitronenschnitze zu essen. Zur Stabilisierung des Blutzuckers kann man täglich einen Löffel Honig zu sich nehmen.

Für einen nachmittaglichen Leberwickel benötigt man eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen.

2 x täglich sollte man den PH-Wert im Urin kontrollieren, der meist im sauren Bereich liegt und erst nach dem Verzehr der basischen Gemüsebrühe.

Zur Unterstützung den Darm zu leeren und die gesamte Entschlackung zu verbessern kann man dies mit Bittersalz und/oder Einläufen machen. Ein Einlauf kann auch gerne gemacht werden, wenn während des Fastens Kopfschmerzen oder Hunger auftreten, was damit sofort behoben ist!

Ich unterstütze das Fasten gerne mit ausleitenden Anwendungen, wie: Fußreflexzonenmassage und Schröpfkopfmassage.

Aufbautage:

Am 1. Aufbautag – dem sogenannten Fastenbrechen – nehmen Sie erstmals wieder feste Nahrung zu sich.

Morgens können Sie 3 getrocknete Pflaumen zu sich nehmen, die Sie vorher über Nach in Wasser eingeweicht haben. Dies bereitet den Darm behutsam auf die Nahrungsaufnahme vor.

Am Mittag können Sie zum Beispiel einen kleinen Apfel oder Birne essen. Nehmen Sie sich Zeit, genießen Sie, dass Sie wieder kauen dürfen und zelebrieren Sie, dass Sie das Fasten so gut gemeistert haben!

Abends können sie dann das erste Mal etwas leicht Verdauliches essen, aber auch hier gilt: langsam essen und beim 1. Sättigungsgefühl aufhören.

Im Laufe der weiteren 1-2 Aufbautage steigern Sie sich nach und nach wieder zur „normalen“ Nahrungsaufnahme. Machen Sie sich bewusst, dass sich Ihr Magen verkleinert hat. Sie müssen daher besonders darauf achten, die Nahrung aufzunehmen.

An den Aufbautagen müssen Sie keine Bittersalze mehr einnehmen. Jedoch empfehle ich Ihnen die Einnahme einiger Medikamente in den Aufbautagen und darüber hinaus.

Allgemeines während des gesamten Fastenverlaufs:

Bewegung ist während des Fastenverlaufs wichtig. Sie sollten sich viel an der frischen Luft bewegen. Kneipp-Anwendungen können die Entgiftung zusätzlich unterstützen, auch Sauna-Gänge sind förderlich. Gartenarbeit, Hausarbeit o.ä. ist ebenfalls erlaubt. Bei allem gilt: sie sollten sich dabei wohl fühlen, sodass Körper und Geist daran laben können.

Gerne biete ich zusätzliche Behandlungen an, die die Entgiftung unterstützen, wie z.B. Schröpfkopfmassage.

Gedankliche Einstimmung

Der erste Schritt zur Verwirklichung des Heilfastenvorhabens ist gedanklicher Art: Stellen Sie sich die einzelnen Phasen dieser Zeit und die verschiedenen Aspekte vor und stimmen Sie sich gefühlsmäßig darauf ein.

Sie erwartet:

  • eine Zeit der äußerlichen und innerlichen Abkehr vom gewohnten Lebensstil und Alltagsgeschehen: Sperren Sie sich nicht dagegen, lassen Sie los, geben Sie Ihrem Bedürfnis nach Rückzug so weit wie möglich nach;
  • eine so rapide Gewichtsabnahme, wie Sie sich das schon immer gewünscht haben: Kontrollieren Sie ihr Gewicht, wenn Ihnen das Spaß und Genugtuung bereitet, täglich per Waage und tragen Sie die Messdaten in den Fastenkalender ein
  • eine Zeit der Reinigung und Regeneration vom Körper und Seele: Unterstützen Sie diese Prozesse durch Aufmerksamkeit, Hinwendung und Reflexion, aber auch durch gezielte Maßnahmen und fördernde Tätigkeiten
  • ein etwas abgehobenes Lebensgefühl und eine Schärfung Ihrer sinnlichen Wahrnehmung: Genießen Sie es; es ist – abgesehen vom Verliebtsein – bestimmt das gesündeste „high“-Sein, das es gibt;
  • eine Zeit der Entdeckung von Kraftquellen in sich, von denen Sie bisher nichts geahnt hatten: Lassen Sie sich ein auf diese ungewöhnlichen Kräfte und erhalten Sie sich den Zugang zu ihnen.

Es können freilich auch Fastenflauten oder, seltener, Fastenkrisen auf Sie zukommen. Dann fühlen Sie sich müde, lustlos, schlapp.

Gedanken-Anstöße

ICH breche auf aus der Sicherheit, mache mich auf den Weg, lasse das Gewohnte hinter mir, springe über meinen Schatten, ergreife Initiative, öffne mich.

WIR sprechen miteinander, nehmen einander an, erzählen von Erfahrungen, schenken uns Vertrauen. Erleben: wir sind nicht allein, freuen uns, mit anderen unterwegs zu sein.

Gemüsebrühe zum Heilfasten

Zutaten:

• Je 1 Blumenkohl, Kohlrabi, Sellerie und Zucchini
• 4 Tomaten
• 100 g Champignons
• 2 EL Olivenöl
• 1 Liter hefefreie Bio-Gemüsebrühe
• 1 Pck. Frische Kräuter oder TK-Ware

• Salz, Pfeffer, Paprikapulver; ggf. Kurkuma, frische Chilischote, Ingwer

Zubereitung:

Den Blumenkohl waschen, putzen und in kleine Röschen teilen, die anderen Gemüse ebenfalls waschen, schälen und in Würfel schneiden. Pilze halbieren, Zwiebel schälen und grob würfeln.

Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, die Zwiebeln andünsten, das Gemüse dazu geben und mit der Brühe aufgießen. Die Suppe zugedeckt 30 Minuten köcheln lassen.

Die Tomaten mit heißem Wasser überbrühen, häuten und zerteilen. (Wer sich diese Arbeit nicht machen mag, kann auch Dosentomaten nehmen.)

Nach circa 20 Minuten zusammen mit den Kräutern zur Suppe geben, mit wenig Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Andere Gewürze nach Belieben zugeben oder weglassen.

Suppe anschließend sieben, nur die Brühe beim Heilfasten verzehren. Vor dem Essen mit frischen, klein gehackten Kräutern bestreuen.

Foto: Kesu01 / depositphotos.com

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